Kanata no Astra - Diskussion und Rezensionen

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    • Kanata no Astra
      Kanata no Astra 2 Kommentare

      Schüler der Caird-Oberschule haben die Möglichkeit - in Kleingruppen aus Schülern, die sich nicht kennen - eine Reise zu einem fernen Planeten zu unternehmen. Dabei sind sie auf sich allein gestellt und haben eine… Anime


    Dieser Beitrag beinhaltet meine persönliche Meinung bis einschließlich Episode 5.


    Von den Anime, die ich in dieser Season schaue, ist Kanata no Astra derjenige, bei dem ich mich frage, wieso ich ihn überhaupt noch schaue.

    Der Anime hat ein paar witzige Szenen, ja. Aber Storytechnisch bleibt er bisher weit hinter meinen Erwartungen zurück. Am Ende von Episode 5 kam endlich raus, wer der Saboteur war. (Zumindest ist es sehr wahrscheinlich, dass es jetzt raus ist.) Aber die Person ist absolut keine Überraschung... hätte ich von Anfang an erwartet.


    Die Charaktere... na ja. Yun Hua Lu gefällt mir; sie macht als einzige bisher eine wirkliche charakterliche Entwicklung durch, wie ich finde. Und durch ihre extreme Schüchternheit ist sie schon irgendwie süß. Zudem hatte sie durch ihre Mutter eine... nicht ganz so tolle Kindheit. Das macht sie irgendwie sympathisch, finde ich. Und interessant.


    Ansonsten... die Mädels bedienen natürlich alle irgendwie einen bestimmten Geschmack. Yun Hua Lu ist das eigentlich attraktive Mauerblümchen mit den großen Brüsten. Aries Spring ist das tollpatschige aber süße Mädchen. Quitterie Raffaeli (siehe Bild) ist das attraktive aber arrogante Gör. (Wobei... so schlimm ist sie nicht. In der ersten Episode konnte ich sie noch nicht leiden; nachdem sie ihre Schwester gerettet hat, hat sie sich plötzlich mit allen verstanden und war praktisch echt nett.) Und mit Quitteries Schwester Funicia sind auch die Loli-Fans bedient.
    Die Jungs bedienen natürlich auch verschiedene Geschmäcker. Aber da bin ich dann doch eher raus; wenn das jemand rausarbeiten möchte - nur zu. xD


    Also zusammengefasst - ein ziemlich durchschnittlicher Cast.



    Die Story haut leider auch nicht wirklich um. Das Setting ist eigentlich ziemlich cool - Schulklasse verschwindet bei einem Ausflug zu einem Planeten. Als sie fort teleportiert werden, finden sie dort ein verlassenes Raumschiff und stellen fest, dass sie tausende Lichtjahre von zuhause entfernt sind und jemand aus ihrer Gruppe dahinterstecken muss. Also ein Setting, das zwar nicht vollkommen neu - aber auch noch nicht ausgelutscht ist. Es bietet wahnsinnig Potential.


    Aber dieses Potential wird einfach nichts ausgeschöpft. Meistens geht auf einem Planeten etwas schief... nur damit es dann am Ende doch gut geht. Da fehlt mir etwas mehr Drama und Unglück. Schwieriger lösbare Probleme. Opfer, die gebracht werden müssen.

    Vielleicht bin ich etwas unfair zu dem Anime, da mich das Setting an Star Trek Voyager erinnert und ich entsprechende Ansprüche habe. Aber er enttäuscht mich persönlich einfach.


    Ich habe weiterhin die Hoffnung, dass es bald mal besser wird. Und falls nicht... dann schalte ich den Kopf aus und erfreue mich am Fanservice.

    (Nach der letzten Episode habe ich allerdings die Befürchtung, dass es noch Richtung Romance gehen könnte... darauf hab ich eigentlich absolut keine Lust qwq)

  • Stand: Episode 9


    Eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse für die Leute, die den Anime sowieso nicht schauen (möchten):


    Ich hatte bisher eher wenige positive Worte für Kanata no Astra über. Zudem war ich mehrmals kurz davor, ihn zu droppen.

    Nun ist es so weit...

    ...

    ... ich bin froh, ihn nicht gedroppt zu haben. Holy shit, diese Plot-Twists in der aktuellen Episode habe ich so nicht kommen sehen. Auch wenn ein Teil der Story weiterhin nicht sonderlich innovativ ist, so ist es mittlerweile doch echt spannend. Und ich bin echt gespannt, wie das Ende dieser Episode aufgelöst wird. Ich freue mich schon auf die nächsten Episoden!


    Ich würde mir von dem Anime mehr Ernsthaftigkeit wünschen. Eine düsterere Atmosphäre und weniger Fanservice-Charakterdesign und die Story würde viel besser wirken.

  • So, ich bin nun durch mit Kanata no Astra. Offiziell hat dieser Anime 12 Episoden. Da es allerdings zwei Episoden mit doppelter Länge gab und bei nicht wenigen Episoden Opening und/oder Ending weggelassen wurde, hat Lerche uns praktisch fünfzehn Episoden gegeben. Wie ich bereits an manchen Stellen erwähnt habe, war ich mehrmals kurz davor, diesen Anime zu droppen. Aber... ich bin echt froh, es nicht gemacht zu haben!


    Charaktere

    Im Großen und Ganzen waren die Charaktere durchgehend etwas langweilig. Insbesondere hatte man einfach extreme Stereotype. Den hochintelligenten Brillenträger. Das arrogante Mädchen mit den Zwillingszöpfen. Und so weiter. Ich denke, ihr wisst, was ich meine.

    Aber im Laufe der Episoden hat man die Charaktere doch lieb gewonnen. :)


    Es gab aber durchaus ein wenig Charakterentwicklung. Die fünfmonatige Reise hat ihre Spuren hinterlassen und alle zusammengeschweißt, auch wenn etwas unschöne Dinge geschehen sind.
    Manche haben sich auch echt verändert und sind deutlich offener und extrovertierter geworden als sie es zu Anfang der Reise waren.


    Story

    Die ersten paar Episoden war die Story echt verdammt repetitiv. Die Crew ist zu einem Planeten geflogen um dort ihre Vorräte aufzufüllen. Natürlich gab es auf dem Planeten dann Probleme - nicht alle Pflanzen waren genießbar. Die Tiere/Pflanzen auf dem Planeten haben seltsame Dinge getan. Alienpflanzendinge eben. Und mindestens eine Person steckte früher oder später in Schwierigkeiten.
    Am Ende kam dann der starke Kanata und hat alle gerettet.


    Und dann kam die zweite Hälfte des Anime. Zack - Plot Twist. Plot Twist. Und noch ein Plot Twist. Kurz vor der Ankunft auf dem letzten Zwischenstop entdecken sie ein großes Geheimnis, das sie selbst betrifft. Und auch eines, das ihren Heimatplaneten betrifft. Auf dem Planeten angelangt taucht plötzlich wieder das Wurmloch auf und versucht, sie zu töten.


    Fazit

    Kanata no Astra hat eines der besten Enden, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Es gab hier wirklich mal ein abgeschlossenes Ende. Natürlich lässt es auch viel Raum für mögliche Fortsetzungen; aber die Story an sich wird beendet.

    Die Charaktere werden sieben Jahre nach ihrer Heimkehr gezeigt. Es wird gezeigt, was aus ihnen wurde. Ich musste mir echt die ein oder andere Träne verkneifen; irgendwie fand ich das Ende echt emotional!


    Auch wenn dieser Anime so einige Schwächen hat, so hat es sich doch gelohnt, ihn bis zum Ende zu schauen. Gerade die späteren Episoden waren teilweise mein Highlight der Woche. Und wenn ich mir so die Einzelbewertung der Episoden so ansehe, dann bin ich damit definitiv nicht alleine gewesen!

    Ich habe einen Blick in den Manga geworfen... und muss sagen... das hier ist eine echt verdammt gute Adaption!